Archiv für Februar 2011

Der Fall Gut­ten­berg: Geis­ti­ges Ei­gen­tum oder der Unfug der Pri­va­ti­sie­rung von Er­kennt­nis

Wer von den Kri­ti­kern und Spöt­tern, die sich über die Pla­gia­te in der von K.​F.​von Gut­ten­berg vor­ge­leg­ten Dis­ser­ta­ti­on her­ma­chen, weiß ei­gent­lich wie die Ar­beit be­ti­telt ist?(1) Wer kennt die The­ma­tik, wer hat zwecks in­halt­li­cher Aus­ein­an­der­set­zung einen Blick in die leicht per In­ter­net zu­gäng­li­che Dok­to­r­ar­beit ge­wor­fen? Und wer von denen hat sich die Mühe ge­macht, die The­sen die­ser Ar­beit ein­mal ge­treu dem Motto des Ver­lags, bei dem die Dis­ser­ta­ti­on neu pu­bli­ziert wor­den ist, zu über­prü­fen: Vin­cit ve­ri­tas – die Wahr­heit siegt?

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Sampdoria vs. GFC 2010/11

Habe hier gerade ein paar nette Bilder und zwei Videos zum Genua-Derby gefunden. Leider haben auf dem Rasen die Falschen gesiegt.

Linke, Rassisten, linke Rassisten, St.Pauli.

Es heißt immer wieder: Einen Verein kannst du nicht wechseln. Trotz dem Frust beim HSV: Wie schwer fiel es dir Anfang der achtziger Jahre, dich emotional komplett zu lösen?
Dirk Jora: Es gibt heute noch viele Leute, die sagen: »Mensch Dirk, jetzt sei doch mal ehrlich: Du schaust doch immer noch nach dem HSV!« Ja, ich bin ehrlich, ich bin so abgeheilt, ich bin so braun-weiß wie man nur braun-weiß sein kann. Und das schon seit 25 Jahren. Es war ja auch nicht nur die Nazischeiße in der Kurve, es waren auch die Spieler, der Klub, dieses elitäre Gehabe. Da hast du sogar einen schwarzen Spieler in der Mannschaft, Jimmy Hartwig, und der macht Werbung für die CDU.

Na wenn das mal kein Rassismus ist, liebe Hamburger.
Sogar die Schwarzen, die es ja wegen ihrer Hautfarbe ganz ganz anders machen und sehen müssten – so die Logik –, werben für die CDU! So als wäre die politische Parteilichkeit für Richtung X oder Y oder Partei A oder B oder C keine willentliche Entscheidung entlang von Argumenten pro und contra eines Gegenstandes, sondern die von Rasse bzw. Genetik und Volkszugehörigkeit, weshalb es dann glatt ein Skandal ist, wenn der Schwarze im Team auch noch die CDU bewirbt und man sich als Linker nicht mal mehr mit diesem identifizieren kann. Opfer von so blöden Machenschaften, wie Rassismus oder Sexismus, sind eben nicht gleich jene, mit denen man sich grundsätzlich zu solidarisieren hat. Vielleicht versteht man das auch endlich mal in Hamburg und der Restlinken. Da kannste ja echt das Kotzen kriegen.